Arbeiten bei Bayer

Arbeiten in der Schweiz

Ein- und Ausreise in und aus der Schweiz

Für die Einreise in die Schweiz gelten unterschiedliche Regeln, grundsätzlich wird zwischen Staatsangehörigen von EU-/EFTA-Ländern und Nicht-Angehörigen unterschieden. Zuständig ist das Staatssekretariat für Migration.

Bitte informieren Sie sich hierfür unter:

https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/einreise-und-aufenthaltinderschweiz/informationen-zueinreiseundaufenthalt.html

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Bewilligungen und Visas

Um in der Schweiz leben und/oder arbeiten zu können, brauchen alle Nicht-Schweizer einen gültigen Pass und eine Arbeits- und/oder Aufenthaltsbewilligung. Man unterscheidet folgende Bewilligungsarten:

  • G Bewilligung (Grenzgängerbewilligung) wird ausgestellt, wenn man in der Schweiz arbeitet, aber im grenznahen Ausland wohnt.
  • L Bewilligung (Kurzaufenthaltsbewilligung) wird für befristete Arbeitsaufenthalte bis ein Jahr ausgestellt.
  • B Bewilligung (Aufenthaltsbewilligung) wird bei einem Schweizer Arbeitsvertrag der 12 Monate oder länger dauert ausgestellt. Er ist 5 Jahre gültig.
  • C Bewilligung (Niederlassungsbewilligung) kann nach 5 Jahren regulärem und ununterbrochenem Aufenthalt in der Schweiz beantragt werden. Diese Bewilligung ist gültig für unbeschränkte Zeit. Mit der C-Bewilligung sind mehr Rechte als mit einer B-Bewilligung verbunden. Einige Nationalitäten sind erst nach 10 Jahren Aufenthalt in der Schweiz berechtigt die C-Bewilligung zu beantragen

Ob aber jemand in der Schweiz eine Arbeitsbewilligung erhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie zum Beispiel, Herkunftsland, Ausbildung und Fähigkeiten sowie festgesetzten Quoten.

Detailliertere Auskunft gibt ihnen jeweils die Webseite Amt für Wirtschaft und Arbeit des jeweiligen Arbeitskantons.

EU-17-/EFTA-Staatsbürger müssen nicht mehr für eine Arbeitserlaubnis kandidieren. Diese ist direkt gewährt sobald den öffentlichen Autoritäten ein Arbeitsvertrag vorgelegt wird.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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Steuer System

In der Schweiz hat der Bund und jeder Kanton sein eigenes Steuergesetz. Der Bund als auch die 26 Kantone sowie die einzelnen Gemeinden erheben z.T. verschiedene Steuern.

Es empfiehlt sich vor oder nach dem Zuzug in die Schweiz sich über die offizielle Steuer Webseite beim jeweiligen Wohnkanton oder bei der jeweiligen Wohngemeinde zu informieren. Einen generellen Überblick über das Steuersystem der Schweiz erhalten Sie über die Webseite www.estv.admin.ch

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Sozialversicherung

In der Schweiz besteht ein engmaschiges Netz von Sozialversicherungen, das den hier lebenden und arbeitenden Menschen und ihren Angehörigen einen weitreichenden Schutz vor Risiken bietet, deren finanzielle Folgen sie nicht allein bewältigen können.

Das schweizerische Sozialversicherungssystem wird in fünf Bereiche unterteilt:

  1. Die Schweizer Altersvorsorge: Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge basierend auf dem Drei-Säulen-Prinzip. Die AHV und die Invalidenversicherung (IV) bilden in Verbindung mit den Ergänzungsleistungen (helfen dort, wo die Renten und das Einkommen nicht die minimalen Lebenskosten decken) die 1. Säule. Diese soll den Existenzbedarf decken und ist obligatorisch. Die ebenfalls obligatorische berufliche Vorsorge (Pensionskasse) bildet die 2. Säule. Die 3. Säule ist die freiwillige Selbstvorsorge.
  2. der Schutz vor Folgen einer Krankheit und eines Unfalls,
  3. der Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft,
  4. die Arbeitslosenversicherung,
  5. die Familienzulagen.

Diese Versicherungen leisten Schutz, indem sie Leistungen wie Renten, Erwerbsersatz und Familienzulagen ausrichten oder indem sie Kosten bei Krankheit und Unfall tragen.

Die Leistungen der einzelnen Sozialversicherungszweige werden vorab durch Beiträge vom Erwerbseinkommen finanziert. Bund und Kantone beteiligen sich in unterschiedlichem Umfang an der Finanzierung der Sozialversicherungen (AHV/IV), oder sie finanzieren sie entweder ganz (Ergänzungsleistungen, EL) oder helfen wirtschaftlich schwachen Personen bei der Prämienzahlung (Prämienverbilligung in der Krankenversicherung).

Krankenversicherung

Eine Grundversicherung bei einer Krankenkasse ist Pflicht für Einwohner und Berufstätige in der Schweiz. Nach dem Zuzug ist man verpflichtet innerhalb von drei Monaten für sich und die Familienangehörigen welche auch in der Schweiz leben werden bei einer zugelassenen Krankenkasse versichern zu lassen. Die Wahl der Krankenkasse ist frei.

Für einen Krankenkassenvergleich eignet sich die Webseite www.comparis.ch

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Rentenversicherung / Pensionskasse

Die Mitgliedschaft in einer Pensionskasse ist in der Schweiz für alle Berufstätige Pflicht; das Rentenalter beträgt für Frauen 64 Jahre und für Männer 65 Jahre. Alle Schweizer Arbeitgeber gehören einer Pensionskasse an, der jeder Angestellte beitreten muss. Nur in Ausnahmefällen können Beiträge weiterhin im Heimatland beglichen werden, was dann von dieser Pflicht in der Schweiz befreit. Wenn dieses ausländische Rentenschema von den Schweizer Behörden anerkannt wird, können die Rentenversicherungsbeiträge von den Steuern abgesetzt werden.